Schöne Künste

Vor zwei Wochen waren wir Sonntags zum Tag der offenen Tür im Grand Théâtre. Das gab es Ateliers (thematisch ausgerichtete Lern-Aktivitäten, hier: basteln eines Bühnenbildes) für Kinder und Vorstellungen und Vorträge für die anderen Besucher. Der große Sohn hat also ein Atelier besucht, und dabei unter Anleitung dies hier produziert:

Wir anderen lauschten währenddessen Gesängen von den Komoren. Liedern, die Mütter dort traditionell für Ihre Kinder singen, und die unser jüngeres Kind tatsächlich für die Dauer des Konzerts gefesselt und befriedet haben. Einstudiert von einer Gruppe von Frauen und ihren Kindern, die in der Nähe von Marseille leben, ergänzt durch fünf Orchester-Musiker aus England und Frankreich. Wunderschön – leider finde ich im Internet keine Kostprobe zum verlinken, nur diesen Text (französisch) zum Projekt

Zu viert besuchten wir anschließend noch ein Konzert des Junior Orchestra, bei dem unter anderem eine Filmmusik aufgeführt wurde, zu einem Stummfilm mit Buster Keaton. Woraufhin ein einzelnes Kind übrigens fast unter dem Sitz lag, SOFORT auf dem Saal wolte, sich draußen dann lange das Prinzip Kino erklären ließ, ebenso den dann doch gesehenen Teil der Geschichte. Merke: iPad, Laptop und Fernseher bereiten offenbar nicht zwangsläufig hinreichend auf das Erlebnis Kino auf großer Leinwand vor. Irgendwie beruhigend, diese Erkenntnis!

(Einen Eindruck, allerdings vom Konzert 2011, gibt es hier)

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